INTERDISZIPLINÄRES PALLIATIVZENTRUM

Die Palliativstation hat eine begrenzte Anzahl von 14 Plätzen. Eine vorherige Anmeldung und eine gute Absprache sind deshalb erwünscht – auch im Falle einer notfallmäßigen Aufnahme sollte ein vorheriger telefonischer Kontakt (0441 / 236-767) erfolgen. Wir benötigen eine normale Krankenhauseinweisung durch den behandelnden Haus-/Facharzt.


Wenn Sie Fragen haben ob zur Anmeldung, zu medizinischen oder pflegerischen Problemen, dann rufen Sie uns einfach an unter:

Telefon: 0441 / 236-3410 oder 0441 / 236-767 oder 0441 / 236-266

Wir möchten Sie als einweisende/n Arztin/ Arzt herzlich bitten, Ihrem Patienten alle für uns hilfreichen Unterlagen (Befunde, Entlassungsbriefe von vorherigen Krankenhausaufenthalten oder Facharztbesuchen, Patientenverfügung etc.) mitzugeben oder vorab zu faxen (0441 / 2363419). Da Sie Ihre/n Patientin/en länger und intensiver kennen als wir und uns eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen wichtig ist, wäre die Beantwortung folgender Fragen eine Hilfe für uns:

Wenn die nachstehenden Punkte zutreffen, steht einer Aufnahme auf der Palliativstation grundsätzlich nichts im Weg. Sollten Sie Ihre Fragen in der nachstehenden Auflistung nicht beantwortet sehen, freuen wir uns über Ihren persönlichen Anruf.

  • Es liegt eine weit fortgeschrittene progrediente Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung vor, die einer palliativmedizinischen Behandlung bedarf. Dies kann zum Beispiel eine Tumorerkrankung, aber auch eine neurologische oder internistische Erkrankung sein.
  • Eine medizinische Indikation zur Symptomkontrolle von Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Unruhe, Luftnot, Appetitlosigkeit und/oder eine psychosoziale Indikation liegen vor.
  • Die vom Patienten gewünschte Lebensqualität kann nur mit Maßnahmen der Palliativstation (stationäre Krankenhausbehandlung) verbessert oder erhalten werden. Eine ambulante Versorgung ist nicht möglich. Eine alleinige erhöhte Pflegeintensität ist kein Kriterium für die Aufnahme auf die Palliativstation.
  • Der Patient wünscht die Aufnahme auf die Palliativstation, beziehungsweise ist mit der Aufnahme einverstanden (bei Patienten, die sich selbst nicht mehr äußern können, sollte das Einverständnis durch den Betreuer oder durch Angehörige erfolgen). Der Patient sollte über seinen Krankheitszustand und seine Prognose angemessen aufgeklärt sein.
  • Der Patient und die Angehörigen sind vor Aufnahme auf die Palliativstation darüber informiert, dass nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer geplant ist und die Entlassung nach Hause oder in eine andere Einrichtung nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden angestrebt ist. Eine Behandlung und Begleitung in der Terminalphase ist jederzeit möglich.

Darüber hinaus orientieren wir uns in unserer Arbeit an den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.