Das Prinzip: „Krankenpflegeausbildung als grenzüberschreitende Kooperation“

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Seit 2004 bildet das Evangelische Krankenhaus Studenten/innen im HBO-V Studium (Hoger Beroepsonderwijs Verpleegkunde) der Hanzehogeschool Groningen auf chirurgischen und konservativen Fachabteilungen aus. Die Studenten kommen zu uns mit einem fundierten theoretischen Wissen, das im ersten Studienjahr erworben wird. Praktische Fertigkeiten werden ausschließlich an Puppen (Skillslab) erworben, was einen gravierenden Unterschied zur deutschen Krankenpflegeausbildung darstellt. In den ersten Jahren wurde deutlich, wie wichtig ein stationsübergreifendes Konzept ist, um das kommunikations- und kompetenzbasierte Studium der Niederländer in Einklang mit den Lernschwerpunkten der Fachabteilungen des Krankenhauses zu bringen. Ein Praxiskoordinator und -anleiter wurde 2009 mit der Arbeit an diesem Konzept von der Pflegedirektorin beauftragt, so dass der erste Kurs mit umgestalteter Begleitung im Herbst 2009 starten konnte.

Heute sind die Studenten und Studentinnen zu einer verlässlichen Größe geworden. Sie sind gut in den Stationsalltag integriert und erhalten so einen fundierten Einblick in ihr späteres Arbeitsfeld. Und beide Seiten profitieren – im medizinischen wie menschlichen Bereich- durchaus von neuen oder manchmal einfach anderen Perspektiven.

Regiostützpunkt Nord

Mit dem Regiostützpunkt Nord der Hanzehogeschool Groningen hat das „Evangelische“ seit 2011 ein Alleinstellungsmerkmal in der grenzübergreifenden Vernetzung von Ausbildungsinhalten erworben. Jährlich werden rund 50 Studenten aus Groningen in Ihrem Praktikumseinsatz nach einem in Kooperation der Pflegedienstleitung und der Hanzehogeschool  entwickelten Konzept begleitet und angeleitet.

Ansprechpartner zu allen Fragen des Ausbildungskonzeptes ist unser Praxiskoordinator und -anleiter

Ernst Neumeister
Telefon: 0441 / 236488
E-Mail: pa-nl-studenten@evangelischeskrankenhaus.de