Präoperative EigenblutspendeBei größeren operativen Eingriffen kann es zu erheblichen Blutverlusten kommen. Bei einem Verlust von mehr als 20% des Blutvolumens wird eine Blutübertragung notwendig. Hierzu stehen von Blutspendern gewonnene Blutkonserven(Fremdblut) zur Verfügung. Bei planbaren Eingriffen gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Eigenblutspende. Durch die Spende wird die Blutbildung im Knochenmark angeregt. Regelmäßige Einnahme eines Eisenpräparates unterstützt diesen Vorgang. Aus dem entnommenen Vollblut werden durch ein spezielles Filterverfahren unerwünschte Blutbestandteile entfernt. Das so entstandene Blutprodukt - Erythrozytenplasma genannt - ist von hoher Qualität. Es ist 35 Tage haltbar und wird dem Patienten bei Bedarf während oder nach der OP zurückübertragen. Nach Änderung des Transfusionsgesetzes im Jahre 2000 ist die Eigenblutspende nicht mehr im Ev. Krankenhaus, sondern nur noch über das Deutsche Rote Kreuz möglich. Bitten wenden Sie sich an den Blutspendedienst Institut Oldenburg Brandenburger Str. 21 26133 Oldenburg Telefon: 0441-944 01 44 
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