EVANGELISCHES Krankenhaus Oldenburg
 
 
Wir über uns           Medizinische Zentren           Kliniken           Unser Angebot           Patienteninfo           Krankenpflegeschule       
Übersicht
Klinik für Anästhesie...
Anästhesieverfahren
Intensivtherapie
Schmerztherapie
Präoperative Eigenblutspende
Organspende und Transplantation
Frauenklinik
Frauenklinik
Gynäkologie
Tagesklinik
Geburtshilfe
Medizinische Klinik
allgemeine Innere Medizin
Internistische Intensivmedizin
Schwerpunkt Rheumatologie
Schwerpunkt Uveitis
Palliativmedizin
Schwerpunkt Ernährungsmedizin
Kooperation und Ausbildung
Facharztweiterbildung

Schmerztherapie nach der Operation

Zum Ende einer Narkose und im Aufwachraum erhalten die Patienten Schmerzmedikamente, die über den eigentlichen Zeitraum der Anästhesie hinaus wirken. Ziel ist die optimale Schmerzlinderung nach einer Operation. Ist eine längerfristige Schmerzunterdrückung, zum Beispiel nach großen knochenchirurgischen Eingriffen nötig, wird dies über regionalanästhesiologische Verfahren (Epiduralkatheter) erreicht, über die eine kontinuierliche Medikamentenzufuhr ermöglicht wird.

Übelkeit und Erbrechen

Vermeidung/Behandlung von Übelkeit/Erbrechen nach Operationen (PONV = P ost O perative N ausea / V omitus)

Sehr unangenehm für den Patienten kann nach einer Operation das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen sein, das durch verschiedene Ursachen und Faktoren hervorgerufen werden kann, z.B.

  • Individuelle Empfindlichkeit ("Reisekrankheit"!)
  • Eingriffe im Bauchraum
  • Narkosemittel wie Opiate und Lachgas
  • Kreislaufprobleme
  • Geschlecht ( Frauen sind sehr viel häufiger als Männer betroffen )
  • verschlucktes Blut nach HNO-Eingriffen

Es gibt auch heute noch keine Mittel gegen Übelkeit/Erbrechen mit absolut sicherer Wirksamkeit. Zum Einsatz kommen Medikamente wie Dexamethason, Dehydrobenzperidol, Clonidin, Serotoninrezep- torenblocker wie Dolasetron u.a.
Bei entsprechend erhöhtem Risikoprofil der Patienten für PONV kann auch eine TIVA (= Totale IntraVenöse Anästhesie mit Propofol durchgeführt werden, da durch den Verzicht auf Inhalationsnarkotika die Schwere von PONV event. abgeschwächt werden kann.

Unser vollständiger Verzicht auf Lachgas seit Anfang des Jahres 2000 trägt auch zur Reduzierung von postoperativen Übelkeits-zuständen bei.

Schmerztherapie bei chronischen Schmerzkranken

Behandlung von:

  • chronischen Schmerzsyndromen
  • Schmerzerkrankungen aller Art

Über den Bereitschaftsdienst können Akutschmerzinterventionen 24 Stunden pro Tag durchgeführt werden. Der Chefarzt blickt auf eine fast 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet zurück.

Moderne Strategien bei neuropathischen Schmerzen brauchen nur noch sporadisch die klassischen Mittel der Injektionsbehandlung mit Lokalanästhetika.

Die Infektionsimmunologie und die Methoden der Immunmodulation nehmen vor allen Dingen in der ambulanten Therapie einen zunehmenden Raum ein.

Die Aktualität der Therapie wird durch fortlaufende Zusammenarbeit mit zwei Universitätskliniken und regelmäßigen nationalen und internationalen Fortbildungen gesichert. Es besteht eine klinikübergreifende Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie und Neurologie.