IntensivtherapieDie interdisziplinäre operative und internistische Intensivstation am Evangelischen Krankenhaus wird von der Medizinischen Klinik sowie der Klinik für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin geleitet.Wir versorgen Patienten mit schweren Vorerkrankungen und ausgedehnten operativen Eingriffen nach der Operation. Insbesondere die Behandlung Schwerstverletzter ist die Aufgabe der Intensivtherapie. Die schwerstverletzten Patienten werden von der Notaufnahme bis zur Verlegung auf die Normalstation oder entsprechende Rehabilitations- Einrichtungen federführend von der Klinik für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin und in Absprache mit den anderen Fachabteilungen betreut. Die Intensivstation ist 1997 in neue Räume umgezogen. Die Intensivstation umfasst insgesamt 12 Betten. Die pflegerische Betreuung erfolgt rund um die Uhr von speziell ausgebildetem Fachpflegepersonal. Alle Patienten werden kontinuierlich mit Hilfe einer Monitoranlage, die sämtliche lebenswichtigen Messwerte erfasst und zentral weiterleitet, überwacht. Unsere Ärzte sind alle langjährig in der Intensivmedizin erfahren und verfügen neben der anästhesiologischen Facharztanerkennung über die fakultative Weiterbildung Spezielle Anästhesie Intensivmedizin. Über die gesamte Tages- und Nachtzeit ist ein Arzt für die Behandlung zuständig, dem ein ständiger Oberarzt zugeordnet ist. Ergänzt wird das Team durch Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter und auch Seelsorger. Unsere Aufgabe in der Behandlung unserer Patienten auf der Intensivstation ist es, eine optimale medizinische und pflegerische Betreuung zu erreichen. Das bedeute eine ständige Präsenz und Sorge um die Patienten, die Ausschöpfung aller Möglichkeiten einer menschenwürdigen Behandlung, die Respektierung des Kranken und die enge Kommunikation mit den Angehörigen. Intensivmedizinische Verfahren Für die Beatmungstherapie stehen moderne Beatmungsgeräte bereit, mit denen Patienten vom Säuglings- bis zum Greisenalter behandelt werden können. Spezielle Herzkatheter werden bei schwierigen Fällen eingesetzt. Durch das auf der Station stationierte Bronchoskop sind diagnostische und therapeutische Lungenspiegelungen jederzeit sowie die bettseitige transcutane Tracheostomie (Luftröhrenschnitt) bei langfristig beatmeten Patienten möglich. Wenn sich im Rahmen einer Erkrankung ein Nierenversagen einstellt, besteht die Möglichkeit durch Nierenersatzverfahren wie Hämofiltration und Hämodiafiltration (künstliche Niere) zu behandeln. Patienten mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen werden unter kontinuierlicher Messung des intracraniellen Drucks ("Hirndruck") behandelt. Alle anderen standardgemäßen intensivmedizinischen Verfahren werden angewandt. 
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