Aktuelles 2007
INFO - MED Nr 1 2006/07
  Info Brief als Download (pdf)
Sehr geehrte Kollegen, sehr geehrte Kolleginnen,
liebe Interessierte!
Wie überall, gibt es auch in der Medizinischen Klinik des Evangelischen Krankenhauses immer wieder Veränderungen. Mit diesem Rundbrief, der in Zukunft zweimal im Jahr erscheinen soll, möchten wir einen Weg finden, Sie über Veränderungen und Neuigkeiten zu unterrichten.
Über Rückmeldungen und Anregungen freuen wir uns jederzeit.
Erreichbarkeit
Das Chefarztsekretariat und die Ambulanz sind ab sofort nur noch über eine gemeinsame
Tel. Nr. 0441- 236 240 zu erreichen. Neu ist auch die Fax Nr. 0441- 236 340!
Das Kliniksekretariat hat die bekannte Tel. Nr. 0441- 236 242 und Fax 0441-236 926.
Die Servicecentren der Medizinischen Klinik
Seit zwei Jahren haben wir zwei Servicecentren auf zwei Stationen der Medizinischen Klinik eingerichtet. Diese Servicecentren koordinieren die stationäre Aufnahme, sammeln Befunde und organisieren zusammen mit den Stationen die Entlassung. Bei allen Fragen, sind
Frau Witte unter der Tel. Nr. 0441- 236 645 und Fax Nr. 0441- 236 646 und
Frau Klein unter der Tel. Nr. 0441- 236 283 und Fax Nr. 0441- 236 646
jeweils vormittags zu erreichen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch vermehrt mittels e-mail kommunizieren könnten. Gegenüber Telefonaten bedeutet dies eine deutliche Zeitersparnis. Zudem stellen wir sicher, dass
e-mail-Anfragen zeitnah und kompetent beantwortet werden können.
Telefonsprechstunde für ambulante Patienten
Aufgrund der vorgegebenen Struktur der Ermächtigungsambulanz sind für die ambulante Betreuung von Patienten nur bestimmte Kapazitäten vorhanden.
Um eine sinnvolle und patientengerechte Einbestellung zu ermöglichen, haben wir in diesem Jahr eine regelmäßige Telefonsprechstunde dienstags und donnerstags zwischen 11.30 Uhr und 12.15 Uhr eingerichtet. In dieser Zeit steht Ihnen Dr. Michael Schwarz-Eywill als Chefarzt der Medizinischen Klinik zu allen ambulanten Patientenfragen zur Verfügung. Die Rückmeldung der niedergelassenen Kollegen zu dieser Form der direkten Kommunikation ist überaus positiv, so dass wir uns ermutigt sehen, dieses Konzept fortzuführen. So können schon in einem kurzen Gespräch viele Fragen so geklärt werden, dass gerade im hausärztlichen Bereich effektiv und patientenorientiert gearbeitet werden kann. Terminvergaben für die Ambulanz können ausschließlich zu diesen Zeiten erfolgen. Ansonsten bieten wir die Kommunikation per e-mail ausdrücklich an.
Ausbau der Rheumatologie im stationären Bereich
Die Zahl der stationär behandelten Rheumapatienten hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Klinik bietet das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie, insbesondere entzündlich-rheumatologischer Erkrankungen, an. Ein besonderes Schwergewicht liegt traditions-gemäß auf der Behandlung von Patienten mit hochaktiver rheumatoider Arthritis, Kollagenosen und Vaskulitiden.
Gerade die Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken im Haus bieten sehr gute Voraussetzungen, um eine interdisziplinäre Betreuung der schwerkranken Patienten zu ermöglichen. Durch den Ausbau der Physiotherapie und der Ergotherapie können wir zudem eine Komplextherapie anbieten, die eine deutlich intensivere Behandlungsintensität als noch vor einigen Jahren darstellt.
Förderung von Ärztinnen in der Medizin
Ein besonderes Anliegen der Medizinischen Klinik ist es, jungen Ärztinnen die Möglichkeit zu geben aktiv im Beruf zu arbeiten. Aktuell arbeiten 4 Kolleginnen im Team, zum Teil in Teilzeit. Ab Dezember wird eine Fachärztin für Allgemeinmedizin uns zusätzlich verstärken. Die Medizinische Klinik sieht es als eine wichtige Aufgabe an, Ärztinnen die Möglichkeit zu geben, den Spagat zwischen Familie und Beruf erfolgreich zu meistern.
Weiterentwicklung der Palliativmedizin
Wie viele von Ihnen wissen, haben wir in diesem Jahr das Palliativzentrum Oldenburg am Evangelischen Krankenhaus gegründet. Noch in diesem Jahr wird die Struktur weiter verbessert werden, so dass wir unserem Ziel nahe kommen, für unsere Palliativpatienten auch ein entsprechendes räumliches Umfeld anbieten zu können. Es stehen acht Palliativbetten auf der ehemaligen Station 41 zur Verfügung. Besonders froh sind wir darüber, dass wir zusammen mit unseren Netzwerkpartnern einer der ersten Palliativstützpunkte sind, die in Niedersachsen in diesem Jahr ans Netz gehen konnten. Nähere Einzelheiten zum Palliativstützpunkt Oldenburg finden Sie im Internet unter www.palliativstuetzpunkt.de. Die Palliativmedizin wird zurzeit auch von der Politik mit großem Interesse wahrgenommen. So konnten wir in diesem Jahr neben zahlreichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten auch die Bundesministerin für Gesundheit und die Sozialministerin des Landes Niedersachsen auf der Palliativstation begrüßen. Ein besonderer Höhepunkt war die Organisation und Ausrichtung des ersten Oldenburger Palliativkongresses im Alten Landtag in Oldenburg, an dem über 100 Gäste teilnahmen.
Frau Dr. Mirtsch, die einen Teil ihrer Ausbildung in Großbritannien absolviert hat, ist Projektleiterin für die Einführung des Liverpool Pathway, der sich mit Problemen bei schwerkranken Patienten beschäftigt. Dieser Behandlungspfad ist gerade für Ärztinnen und Ärzte gedacht, die keine speziellen Kenntnisse in der Palliativmedizin haben. Wir sind in der Region die erste Klinik, die dieses Projekt zunächst in der Medizinischen Klinik in Kooperation mit der Universität Liverpool startet. Bei Interesse geben wir gerne mehr Informationen weiter.
Rheumanetz Weser-Ems
Zusammen mit anderen Partnern im ambulanten und stationären Bereich sind Mitarbeiter der Medizinischen Klinik aktiv im Rheumanetz Weser-Ems tätig. Dieser gemeinnützige Verein, in dem auch die Rheumaliga Niedersachsen vertreten ist, führt einmal im Jahr das wissenschaftliche Kolloquium (Kontinuität seit über 20 Jahren!) und das Patientenforum durch. Das nächste wissenschaftliche Kolloquium zu Fragen der aktuellen Rheumatologie wird am 17. März 2007 im Alten Landtag in Oldenburg stattfinden. Seit einigen Wochen gibt es eine Internet-Seite, auf der weitere Informationen abgerufen werden können: www.rheumanetz-nds.de.
Neue Mitarbeiter
Im ärztlichen Bereich hat Herr Dr. Schübel seine Tätigkeit aufgenommen. Bisher war er Assistenzarzt in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikum Lübeck. Zwei Kollegen haben die Ausbildung als Arzt für Ernährungsmedizin abgeschlossen. Nach der Zertifizierung unseres Krankenhauses in diesem Jahr beteiligt sich die Klinik verstärkt an verschiedenen Projekten der internen und externen Qualitätssicherung.
Für die Mitarbeiter der Medizinischen Klinik
Ihr Michael Schwarz-Eywill
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