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Aufnahmekriterien
Im Folgenden haben wir die Kriterien aufgeführt, die für eine Aufnahme auf die Palliativstation erfüllt sein sollten.
Wenn Sie Ihre Fragen in der nachstehenden Auflistung nicht beantwortet sehen, freuen wir uns über Ihren persönlichen Anruf.
- Es liegt eine weit fortgeschrittene progrediente Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung vor, die einer palliativ- medizinischen Behandlung bedarf. Dies kann eine Tumorerkrankung, aber auch eine andere neurologische oder internistische Erkrankung sein, die eine begrenzte Lebenserwartung bedeutet.
- Eine medizinische Indikation (Symptomkontrolle von Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Unruhe, Luftnot, Appetitlosigkeit) und/oder eine psychosoziale Indikation liegen vor.
- Die vom Patienten gewünschte Lebensqualität kann nur mit Maßnahmen der Palliativstation (stationäre Krankenhausbehandlung) verbessert oder erhalten werden. Eine ambulante Versorgung ist aktuell nicht möglich. Eine alleinige erhöhte Pflegeintensität ist kein Kriterium für die Aufnahme auf die Palliativstation.
- Der Patient wünscht die Aufnahme auf die Palliativstation, bzw. ist mit der Aufnahme einverstanden (bei Patienten, die sich selbst nicht mehr äußern können, sollte das Einverständnis durch den Betreuer oder durch Angehörige erfolgen). Der Patient sollte über seinen Krankheitszustand und seine Prognose angemessen aufgeklärt sein.
- Der Patient und die Angehörigen sind vor Aufnahme auf die Palliativstation darüber informiert, dass nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer geplant ist und die Entlassung nach Hause oder in eine andere Einrichtung nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden angestrebt ist. Eine Behandlung und Begleitung in der Terminalphase ist jederzeit möglich.
- Es werden bisher nur erwachsene Patienten aufgenommen.
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