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Minimal invasive mikrochirurgische/endoskopische Bandscheibenchirurgie
Neben dem Standardoperationsverfahren der sog. mikroneurochirurgischen Bandscheibenoperation, bei der über einen je nach Bandscheibenvorfall 2-4 cm langen Hautschnitt ein Zugang zum Spinalkanal präpariert wird, wobei man sich der Hilfe des Operationsmikroskops bedient, gibt es in unserer Abteilung minimal invasive Operationsverfahren zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Dabei wird ein nur gut 1 cm langer Hautschnitt verwendet und dann über immer dicker werdende sog, Dilatatoren die Fettgewebsschicht und die Muskulatur nur aufgedehnt bis man einen Arbeitskanal von 14-18 mm Dicke erreicht hat, über den dann die Operation entweder unter endoskopischer Sicht oder auch über das Operationsmikroskop erfolgt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt zum einen in dem kleineren Hautschnitt, zum anderen aber insbesondere darin, dass keinerlei Muskelansätze von der Wirbelsäule abgetrennt werden müssen und die Muskulatur auch nicht durchtrennt sondern nur gedehnt wird. Insgesamt führt dieses Verfahren zu einer besseren Verträglichkeit, weniger Wundschmerz und geringerer postoperativer Vernarbung. Eine Mobilisation nach der Operation kann bereits am Abend des OP-Tages erfolgen. |