EVANGELISCHES Krankenhaus Oldenburg
 
 
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Beckenboden ...
...und Harninkontinenz , was hat das miteinander zu tun?

Der Beckenboden besteht aus mehreren übereinanderliegenden Muskelplatten, die einen elastischen Abschluß des Beckens nach unten bewirken und die Last der Eingeweide Darm, Gebärmutter und Harnblase tragen.

Der Beckenboden hat bei der Frau durch Enddarm, Scheide und Harnröhre drei „Lücken„, die bei intakter Funktion eine exakte Kontrolle von Darm- und Blasenentleerung ermöglichen. Einerseits geht normalerweise kein Tropfen Urin verloren, andererseits soll unter der Geburt Platz für das kindliche Köpfchen sein – ein Spagat für die Funktion des Beckenbodens.

Störungsmöglichkeiten gibt es viele: Geburten, tändiges schweres Tragen und Heben, Operationen, besonders komplette Gebärmutterentfernungen, verminderte Elastizität durch Hormonmangel nach den Wechseljahren, falsche Nervensteuerung der Blasenfunktion u.v.m.

Ohne intakten Beckenboden ist eine exakte Kontrolle von Blasen-und Darmfunktion nicht möglich.

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